Weinviertler Bauern spielen Russisches Roulette...

Kampfmittelortung in Wald & Acker...

Im März und April 1945 war die Front, also die aktiven Kampfhandlungen im nördlichen Niederösterreich mit ihrer ganzen Härte angekommen.
Wenn auch aktive Kampfhandlungen oft nur wenige Tage andauerten, kam es trotzdem zu einer Materialschlacht die im Ausmaß nur geschätzt werden kann.
Unzählige Kampfmittel wurden von beiden Seiten verschossen und sind teilweise nicht zur Umsetzung gelangt.
Aufgegebene Stellungen wurden, wenn überhaupt nur notdürftig gesprengt oder sind auf Grund der schon herschenden Kriegsmüdigkeit einfach oder besser fluchtartig verlassen worden.
Im Vorfeld angelegte Munitionsdepot (entsprachen oft nicht dem Frontverlauf ) blieben unendeckt und warten auf Ihr nichts ahnendes Opfer.


Diese Blindgänger oder UXO haben an Ihrer Gefährlichkeit nicht nachgelassen, da die verwendeten Sprengstoffe nahezu unbegrenzt haltbar sind.
Was sicherlich nachgelassen hat, sind die Sicherungseinrichtungen (bei verschossener Munition nicht mehr vorhanden) abgelegter Kampfmittel.
Besonders gefährlich sind die Entsorgungs- und Ablagestellen die es nahezu in jeder Ortschaft gab und noch gibt.
Es handelt sich hier um von den Besatzungsmächten durchgeführte Säuberungen unmittelbar nach Kriegsende.
Oft wurde gesammeltes Material nahe der Ortschaft (weite Transportwege wurden verständlicher Weise vermieden) im nächst gelegenen Wald oder Acker
einfach vergraben. Und dort liegen Sie noch heute! Durch Frost können diese Kampfmittel im Erdreich gehoben werden und daher kommt es auch noch nach
70 Jahren immer wieder zu tödlichen Unfällen mit Kriegsmaterial.

Wichtig : Jedes Kampfmittel wurde einzig geplant und hergestellt um Menschen zu töten...ein ungefährliches Kampfmittel gibt es nicht !!!






 

Wir sorgen für Sicherheit in Acker und Waldböden !

Inh. Andreas Herrmann

Bei Fragen zur Sondierung von Kampfmittel im Bezirk Gänserndorf/Mistelbach rufen Sie uns
ganz einfach an unter Tel 0664 502 43 12

 

00001078